Tennis, Studium und Beruf


Ein starkes Trio für den Sport

 

Den Spitzensport zu fördern und dabei dem einzelnen Sportler die Möglichkeit geben, das Beste aus sich herauszuholen ist das Ziel vieler Vereine, wie auch beim BASF Tennisclub. Was aber tun, wenn die Karriere im Sport beendet ist? Das fragen sich viele Sportler. Hier kommt eine innovative Kooperation zwischen dem BASF Tennisclub, dem Medizintechnologieunternehmen Becton Dickinson (BD) und der SRH Fernhochschule – The Mobile University ins Spiel. Sportler erhalten die Möglichkeit bereits während Ihrer aktiven Zeit im Sport ein Studium zu absolvieren, Berufserfahrung zu sammeln und so frühzeitig für die Karriere nach der Karriere vorzusorgen, ohne den aktiven Leistungssport zeitlich zu gefährden.

 

„Wir freuen uns zwei starke Partner gefunden zu haben, die unsere Tennisspieler/-innen bei Ihrer Ausbildung unterstützen und somit unser gemeinsames Ziel einer erfolgreichen Zukunft für unsere Sportler fördern“, betont Frank Stauder, Präsident des BASF Tennisclubs. „Wir haben es geschafft ein neuartiges Konzept zu entwickeln, welches es bisher in Deutschland in dieser Ausprägung nicht gibt. Hierauf sind wir sehr stolz“.

Innerhalb der Dreiecksbeziehung bildet der BASF Tennisclub die sportliche Plattform, die SRH Fernhochschule bietet ein mobiles und flexibles Studium für den akademischen Abschluss und BD ermöglicht als Praxispartner die Sammlung beruflicher Erfahrung bereits während des Studiums.

BD ist eines der weltweit größten internationalen Medizintechnologie-Unternehmen, das sich den Fortschritt für die Welt der Gesundheit durch Verbesserungen in den Bereichen der medizinischen Forschung, der Diagnostik sowie bei der Behandlung und Pflege von Patienten zum Ziel gesetzt hat. BD unterstützt seine Kunden dabei, bessere klinische Ergebnisse zu erzielen, Kosten zu senken, die Effizienz in Klinik und Labor zu erhöhen, die Patienten- und Anwendersicherheit zu verbessern sowie den Zugang zur Gesundheitsversorgung auszuweiten. Joachim Lösch, Business Director BD Medical Central Europe, ist sich bewusst, wieviel Disziplin der Leistungssport benötigt und ist gerne bereit, in die Zukunft der Tennisspieler zu investieren. „Wir sind von der Vorbildwirkung erfolgreicher Spitzensportler überzeugt und unterstützen deshalb Talente auf dem Weg an die Spitze“, sagt Joachim Lösch. „Unsere gesellschaftspolitische Verantwortung als Unternehmen, spiegelt sich hervorragend in dieser Kooperation, denn diese Zusammenarbeit ermöglicht den jungen Nachwuchsführungskräften Einblick in ein Unternehmen im internationalen Umfeld. Die Stipendiaten sammeln wertvolle Praxiserfahrungen und Marktkenntnisse im Bereich der Medizintechnik.

 

Darüber hinaus beinhaltet die Förderung für die Athleten neben dem finanziellen Beitrag auch eine ideelle Komponente. Die Tatsache, ein Unternehmen wie BD hinter sich zu wissen, ist ein starker Aspekt in Bezug auf die persönliche Weiterentwicklung. Sie gibt Sicherheit und ein Netzwerk von Kontakten, das für die weitere Karriere von Bedeutung ist. Darüber hinaus beinhaltet die Förderung für die Athleten neben dem finanziellen Beitrag auch eine ideelle Komponente. Die Tatsache, ein Unternehmen wie BD hinter sich zu wissen, ist ein starker Aspekt in Bezug auf die persönliche Weiterentwicklung. Sie gibt Sicherheit und ein Netzwerk von Kontakten, das für die weitere Karriere von Bedeutung ist.

 

Die SRH Fernhochschule – The Mobile University ist Qualitätsführer im Fernstudium und bietet für jede Lebenssituation individuelle Aus- und Weiterbildungskonzepte an – auch für Spitzensportler. Das mobile Studium ermöglicht ein orts- und zeitunabhängiges Studieren in staatlich anerkannten und akkreditierten Studiengängen mit herausragendem Service. Konkret heißt das: Prüfungsabnahmen sind in Trainingscamps möglich, individuelle Urlaubssemester können für Wettkämpfe und Meisterschaften genommen werden. Somit hat jeder Sportler optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss.

Nora Niedmers vom BASF Tennisclub hat ihr Studium an der SRH Fernhochschule im Januar 2017 begonnen. Nun ist sie auch in das Kooperationsmodell mit BD hineingewachsen und absolvierte bereits ihre erste Praxisphase. Im Mai 2018 wird Sarah Nikocevic ihr Studium an der Mobile University beginnen und gleichzeitig erste Berufsluft bei BD schnuppern.

 

Nora Niedmers, derzeit aktiv in der 1. Bundesliga für den BASF Tennisclub, ist vom Fernstudium an der SRH Fernhochschule – selbstverständlich im Sportmanagement - überzeugt: „Grundsätzlich muss ich als Tennisspielerin, die viel unterwegs ist, eine Hochschule bzw. ein Studium finden, welches flexibel ist und sich an meine Bedürfnisse anpasst“, sagt die Tennisspielerin.

Von den Sonderprüfungsterminen und den Online-Vorlesungen profitiert sie besonders: „Im Sommer bin ich aufgrund von Bundesliga und Turnieren viel unterwegs, da kann ich mir nicht noch feste Vorlesungszeiten an einem bestimmten Ort einbauen.“ Gerade die Möglichkeit mobil zu studieren und an einem der 16 Studienzentren in Deutschland an freiwilligen Präsenzveranstaltungen teilzunehmen, findet sie hervorragend.

 

Der BASF Tennisclub hat in den vergangenen Jahren unterschiedliche Fördermaßnahmen innerhalb des Leistungs- und Profisports unternommen. So schaffte die 1. Damen Mannschaft den Aufstieg in die 1. Tennis Bundesliga für die Sommersaison 2018 und die Herren etablierten sich in der 2. Bundesliga Süd. Ebenso ist der BASF Tennisclub seit vielen Jahren der Austragungsort der Deutschen Jugendmeisterschaften, wodurch wiederum die Verbundenheit zum Deutschen Tennis Bund und der zukünftigen Tennisspitze in Form der Jugendlichen deutlich wird.

„Tennis gehört zu den Sportarten, die einen enormen zeitlichen Aufwand fordern. Daher benötigt ein junger Mensch unterschiedliche Aspekte wie ein individuell planbares Studium, Partner aus der Praxis aber auch Unterstützung aus dem Verein, um sich nachhaltig auf seine sportliche Karriere aber auch auf die Zukunft danach vorzubereiten. Wir sind gespannt, wie sich die Dreieckskombination aus Tennis, Studium und Berufserfahrung weiterentwickeln wird“, betont Nicolas Fink.